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EVOART Ein Zentrum für Bewusstsein und Kultur in Marokko, Wüstennähe

Worum es mir/uns geht:

‘Evoart’ sehe ich als Seminar- und Gemeinschaftshaus der Stille und Kunst, das den evolutionären, also Werden-Aspekt, der menschlichen, kulturellen und damit globalen Entwicklung in den Mittelpunkt stellt. Der einmalige Ort in der unmittelbarer Wüstennähe innerhalb von Marokko bietet eine einzigartige und herausfordernde Möglichkeit der Integration von westlichen und östlichen Lebensweisen und spirituellen Praktiken.

Die vielen zusammenlaufenden Idee dahinter:

Unsere Aktivitäten und Anliegen, also die des grün-gelben* Memes, im blauen-orangenen** Land erden, als ein Pilotprojekt und geistiger Impuls, tatsächlich konkret weltzentriert zu werden und nicht nur drüber zu sprechen. (*grün – gelb als postmoderne, integrale Denken und **blau steht für das konformistisch oder traditionelle, ***orange für die Moderne)

Es soll ums wirkliche Kennenlernen gehen, fernab der Vorurteile und persönlicher Hintergedanken, wie sie meiner Erfahrung vor Ort auftauchen. Kommunizieren, wobei wir als kulturell konditionierte Menschen voneinander lernen, den Blick erweitern (nach oben und nach unten) und die Entwicklung des Menschheitskollektives hin zum nächsten möglichen Schritt anregen. Vielleicht kann heute vermieden werden, dass die in die Moderne strebenden islamische Gesellschaft unsere Fehler, wie Weltkriege und Umweltzerstörung, ebenfalls machen muss. Ich sehe hier den Prozess der Friedensstiftung, der Annäherung verschiedener Weltbilder, als absolut wichtigen Schritt in unserer heutigen Zeit, wo besonders im islamischen Lager, aber auch bei uns, fanatische Ausprägungen zu viel Leid geführt haben und kein Ende in Sicht ist. Nicht davon zu sprechen, dass die Möglichkeiten der Zerstörung heute ganz anders sind als in den 40igern und Gruppierungen leichter an Waffen kommen, egal wo sie geistig stehen.

Für uns als Europäer sehe ich folgende Chancen in diesem Projekt:

Stärkung der Möglichkeit, sich in einem Raum noch unterhalb von orange zu begegnen, was generell viel seelischer ausfällt. Es tut gut, der oft als kühl und herzlos empfundenen Wertewelt in Europa etwas entgegenzusetzen.

Eine Brücke zwischen den Kulturen mit ihren unterschiedlichen Bewusstseinsstrukturen und ökonomischen Interessen kann entstehen.

Ich sehe Möglichkeiten der gegenseitigen Unterstützung in allen Bereichen, im Bewusstseinsfeld, in der spirituellen Praxis, als auch in konkreten u.a. ökonomischen Dingen. Es geht darum, Bestehendes zu ergänzen und zu erweitern, ganz im Sinne eines integralen Bewusstseins. Durch die klare und rationale Sprache, die die integrale Lebenspraxis uns ermöglicht, könnte es möglich werden über alle religiösen Unterschiede und Vorlieben hinaus zu kommunizieren. Die Integrale Lebenspraxis wirkt als die Essenz aller spirituellen Praktiken, vom Ballast der Tradition befreit.

Diese Essenz hat Kraft und erlaubt jedem auf seine Weise, mit seinem religiösen Hintergrund, zu praktizieren. Über die integrale Landkarte können sich Christen und Moslems unterhalten oder Buddhisten und Atheisten. Sie beinhaltet alles, man könnte sagen, es sind die universellen Muster, in ihrer reinsten Form, ohne ritualisierten Überbau. Endlich sind wir nicht mehr nur anders, sondern können uns mit der gemeinsamen Sprache auf das fokussieren, was uns verbindet. Eine gemeinsame menschlich-spirituelle Praxis, die über die Traditionen hinausgeht.

 <<<<Die Stille der Wüste als direkter Weg ins Sein>>>

Möglichkeit von Workshops, Bildungsveranstaltungen, bei denen große Lehrer und Aktivisten eingeladen werden, die eben jenen direkten Zugang nutzen können um das neue Menschsein ‚zu kochen’

Chancen für die Menschen vor Ort:

Ein Stück Weltenraum erfahren, den sie vielleicht nicht komplett erfassen können, von dem sie aber ein Stück weit erfasst werden, eben durch die Begegnung im Herzensraum. Austausch zwischen den Kulturen als Brücke zur Weltenversöhnung zwischen den Weltreligionen bzw. Weltbildern. Abbau einseitiger Denkschemata über Europäer als entweder Ungläubige oder wandelnde Brieftaschen aus dem Schlaraffenland.

Weiterhin können sie durch uns sicherlich wertvolle Anregungen finden in Bezug auf Themen, die derzeit noch wenig Beachtung finden wie Umwelt und nachhaltiges Wirtschafen. Ich denke es können Kooperationen in den verschiedensten Zweigen entstehen. 

Ort:

Noch nicht entscheiden. Möglichkeiten gibt es z.B. bei bei Guelmin oder bei Zagora – die Unterschiede liegen im Preis und der touristischen Erschlossenheit, auch landschaftlich gibt es ein paar Abweichungen – aber keine wesentlichen. Beide Orte haben ihre Vor- und Nachteile und wir wollen uns im Januar 2011 weitere Möglichkeiten genauer anschauen.

Lage:

Eine Oase innerhalb der Steinwüste (steppenartig). Die komplett atemberaubende Sandwüste liegt etwas weiter draußen und ist mit dem Jeep erreichbar, bei Zagora liegt sie näher und man kann sie auch auf Kamelen erreichen.

Wirtschaftlichkeit und Idee einer vorläufigen Satzung:

Nach der Fertigstellung (unter Einsatz der finanziellen Mittel der Initiatoren, Miteigentümer und der Aktionäre) sowie dem handwerklichen Können der Saharouis vor Ort, wird das Center von den Initiatoren geführt und unterhalten. Es entstehen Kosten für laufende Instandhaltung sowie Gehälter für einheimische Mitarbeiter und administrative Aufgaben wie Öffentlichkeitsarbeit, Projektmanagement etc.

Das Center und die beiden Geschäftsführer finanzieren sich über die Gästezimmer und die Seminar / Meditationsangebote. Gewinne werden als Sicherheiten gegenüber den Miteigentümern und Aktionären bei einer Gemeingüterbank angelegt. Die Geschäftsführer verpflichten sich auf einen noch zu beschließenden Satz, was Eigenentnahmen und - anlagen betrifft. 10 - 30 % der Gewinne sollen Projekten gesteckt werden, die der strukturellen Umsetzung des neuen Bewusstseins im Außen dienen.

Die Zimmerpreise der Gästeräume wären je nach Größe und Ausstattung, zwischen 20 und 40 €/pro Nacht angemessen. Rabatt- und Gruppenangebote sind vorgesehen.

Das Objekt:

Evtl. auch ein bereits bestehendes, aber verlassenes und zerfallenes Lehmhaus, das wiederaufgebaut wird. Es besteht aus ca. 12 Räumen, wovon je nach Eigentümeranzahl, wahrscheinlich 4 davon private Räume werden, die nach Absprache in Abwesenheitszeiten auch untervermietet werden können. Die restlichen Räume sind Salon bzw. Seminarraum und 6 Gästezimmer, die in ihrer Größe variieren zw. 8 und 20 qm. Weiterhin Hammam (türk. Bad über heißem Steinofen und Sauna), 3 Toiletten, Küche. Das Essen wird im Salon oder in einem Teil des überdachten Innenhofes (wie Veranda) serviert. Es gibt zwei von einander abgetrennte weitläufige Innenhöfe bzw. Innengärten, von denen die einzelnen Zimmer abgehen. In den Innengärten sollen chill-out spaces und ein Atelier entstehen, überdacht, sowie unüberdachte Sitzgelegenheiten vor den Zimmern. Um das Ganze herum ist eine 2,50 m hohe Lehmmauer.

 ***Lehmhäuser sind Orte der Besinnung – man fühlt sich aufgehoben wie in Mutters Schoß. Sie dämmen die Wärmeeinstrahlung und nachts speichern sie die Wärme. Allerdings sind sie pflegebedürftig und müssen alle 4 – 5 Jahre nachgebessert werden.***

 

Kapitalbedarf: 60.000 € und 10.000 Land für Option 1

  und  100.000 € für Option 2

Anreise: Dtl. nach 1* Agadir oder auch nach 2* Marrakesh. Von 1* nach Guelmin 4 Stunden Bus, Taxi oder Mietwagen. Von 2* nach Zagora ca. 6 Stunden Bus /Taxi oder Mietwagen. Man kann auch von Agadir nach Zagora reisen und braucht dafür ca. 14 Stunden.

Flüge bietet Ryanair ab 70 € total als auch Condor ab 160 €. Flugdauer  3 – 3 ½ Stunden.

 

Idee über Transformations- und Entfaltungsangebote:

*stille Wüstenretreats & Visionssuchen, 5 oder 7 Tage, ca. 3 mal im Jahr

             Genaueres auf: www.erste-onlineberatung.de/15.html

*Sein und Kreation - Retreats über 14 Tage (in Planung)

*Meditation & evolutionäre Gespräche im Salon, 

             5 Tage/Woche, nach dem Abendessen, kostenfrei

*Kunst & Aktionpainting, Musik und Tanz

*Wechselnde Workshops von Gastlehrern im evolutionären und integralen Bereich wie z.B. zu Themen wie: die Spirale der Entwicklung, Umweltbewusstsein, Kapitalismus 3.0, Integrale Lebenspraxis, Integral Art uvm.

*Akupunktur, Massage & Sauna(Hammam)

Miteigentümer:

Wir suchen noch 2 oder 3 Miteigentümer (einige Interessenten sind bereits vorhanden), die der Idee nahe stehen und sich dafür begeistern können.

Die Miteigentümer sollten ab 6.000 bis ca. 15.000 € investieren wollen.

 Rechte: Ein Miteigentümer kauft das uneingeschränkte Nutzungsrecht auf die entgeltfreie Nutzung seines Zimmers und der öffentlichen Räume vor Ort für max. 4 Monate im Jahr. Ausnahmeregelungen möglich. Seine Freunde/Familie werden bei der Vermietung seines Zimmers in der verbleibenden Zeit bevorzugt behandelt und erhalten einen Rabat von 10 – 20 % des üblichen Zimmerpreises. Der Miteigentümer erhält außerdem jeweils 50 Rabat auf ein jährliches Wüstenretreat.

Für seine Verpflegung muss er entweder selbst aufkommen oder kann von uns versorgt werden gegen An-Rechnung auf seine Kapitalanlage über die Nutzungsrechte, je nach Absprache.

Er muss sich nicht um Pflege und Instandhaltung des gesamten Objektes kümmern (kann sich aber gerne auch daran beteiligen), ist jedoch für sein Zimmer im Innenbereich verantwortlich.

Unterstellmöglichkeit für Privatsachen vorhanden.

Flexibilität und Verfügbarkeit:

Die Auszahlung seiner Kapitalanlage, bzw. der nach Abzug von in Anspruch genommenen Zusatzleitungen verbleibenden Anlagesumme, kann der Miteigentümer erst nach 5 Jahren beantragen und muss evtl. mit einer Auszahlungsfrist von bis zu einem Jahr rechnen, die zur Kapitalbeschaffung notwendig ist.

Der Miteigentümer kann seine Nutzungsrechte aber stattdessen auch verkaufen. Er kann unter Vorstellung des neuen Eigentümers in einem Plenum bei Anwesenheit aller Eigentümer seine Nutzungsrechte weiterverkaufen, sofern alle 3 weiteren Eigentümer mit dem neuen Eigentümer einverstanden sind. Es gilt das Mehrheitsrecht und beide Initiatoren müssen sich einig sein.

Aktionäre: Aktionär kann jeder werden, der einen Mindestbetrag von 500 € anlegen will.

Der Vorteil daran ist einerseits die Beteiligung an einem Projekt, dass für integrales Wachstum steht (auch ohne Vereinsgründung), dass der der Aktionär sein Geld in ein Projekt investiert, das der Entwicklung des menschlichen Bewusstseins und der Erde an sich gewidmet ist, aber auch in seiner lokalen Umgebung einen positiven Einfluss nehmen wird.

  1. Durch die Beschäftigung von Touareg Menschen, die größtenteils durch die Globalisierung und das Wasserproblem in Algerien ihre Lebensgrundlage verloren haben.
  2. Durch die Förderung des Dialogs zwischen Islam und westlicher Kultur.
  3. Aber auch über Maßnahmen zum Umweltschutz, für Frauenrechte und sanften Tourismus, die sicherlich Teil unserer Bemühungen vor Ort sein werden, so ähnlich, wie wir es von unserem Vorbild in Guelmin kennen.

 

Andererseits soll der Aktionär auch persönlich etwas davon haben, und so erhält er auf seine Aktie eine jährliche Dividende von 3 %, die er vor Ort, als Rabatte auf Unterbringung und Transformationsangebote einlösen kann.

Beispiel:

Bei Einlage 1000 € bekommt er eine jährl. Dividende von 30 €,

die er z.B. auf die Preise unserer Gästezimmer einlösen kann oder auf einen Retreatpreis, als auch andere stattfindende Seminare oder Sessions. Anfallende Kosten können auch von der Einlage abgezogen werden. Würde er für ca. 500 € nächtigen, essen und/oder meditieren, hätte seine Aktie nach seinem Urlaub noch einen Wert von 530 €.

Die Dividenden können auch über bis zu 5 Jahren angesammelt werden und dann erst eingelöst. Eine Auszahlung der Dividende in bar ist nicht möglich.

Ihr Kapital liegt bei uns sicher und sinnvoll angelegt, kann sich nicht verringern und ist nach einer Sperrfrist zum Aufbau über ca. 3 Jahre bzw. nach Absprache jederzeit wieder abrufbar. Der Aktionär erhält eine Aktie über seine Einlage, die auch in Büchern geführt wird.

Werte und Vision von ‘EvoArt’ - dem Gemeinschaftshaus in Marokko

Basis unserer Vision ist der gemeinschaftliche Einsatz für Bewusstseinsentwicklung auf jeder Entwicklungsstufe und das gemeinsame Wir auf dieser Welt. Jeder Interessierte kann hier in diesem konventionell ‘blue-roten’ Land an einem „inneren und äußeren Raum“ mitwirken, in dem persönliche als auch überpersönlich geistig-spirituelle Prozesse erforscht und mitgestaltet werden.

Durch bewusste Individuen, die bereits individuiert genug sind, Ihre eigenen Gedanken zu denken und Ihre Verantwortung fürs Ganze zu erkennen, kann ein neues Wir entstehen. Dabei verlieren wir auch nicht aus dem Auge, worin wir alle verbunden sind, und wodurch wie leben.  Es wird ein Wir zwischen Stille und Aktivität geboren, dass das Eine in der Vielfalt anerkennt und beginnt eine neue Welt zu manifestieren.

Ökonomie

Wir wollen, soweit möglich, gemeinnützig wirtschaften – zum Wohl aller Beteiligten, der unmittelbaren Umgebung (inkl. Menschen, Tieren und Natur) und in Hinblick auf die Entwicklung von Bewusstsein und Kultur. Geld soll  lebensfördernde Prozesse anregen, jeweils auf die nächst mögliche Entfaltungsebene der existierenden Struktur und nicht länger Macht- und Ausbeutungssysteme stärken.

Unsere Arbeit soll Ausdruck unserer tiefsten Absicht sein, wie sie oben im Text ausgesprochen wurde. Kreativität empfinde ich als absolut natürlich und sehe sie als sehr wichtig an, besonders auch in Bezug auf das Entstehen einer neuen Kultur und somit sind künstlerische Aktivitäten stets willkommen, ebenso wie soziale Projekte, die die Kraft des WIR mobilisieren - vor Ort und ortsunspezifisch.

Glauben

Zur Navigation dient uns die integrale Landkarte( nach Wilber) und die Absicht, uns integral zu informieren und zu entwickeln was auch bedeutet, dass unser Fokus die Evolution von Bewusstsein und der Kultur an sich ist. Ansonsten untersteht EvoArt keinem geistigen oder politischen Dogma.

Wir erkennen in dieser Vielfalt - jeder auf seine Weise - eine geistige Wirklichkeit an, die größer ist, als unsere ganz persönliche.

Dies alles wird besonders spannend sein in einer von der islamischen Tradition geprägten Umgebung. In wie weit werden die Menschen vor Ort sich einlassen können und in wie weit können wir sie erreichen? Werden wir eine gemeinsame Sprache finden? Können wir durch unseren Einfluss ein friedliches Hineinwachsen in die nächste Entwicklungsstufe, dort ins moderne-postmoderne, fördern, so dass kriegerische Auseinandersetzungen, die schlißelich uns alle bedrohen, überflüssig werden?

EvoArt agiert hier als Experiment, das vorhandene blaurote Meme, das traditionelle Weltbild tatsächlich im praktischen Kontext zu integrieren und dort konstruktive Impulse zu setzen. Wir sehen das als eine große und möglicherweise weitreichende Herausforderung an.

Kommunikationskultur…

steht ganz oben auf der Werteliste.

Wichtig sind in diesem Gemeinschaftshaus (als auch auf allen Veranstaltungen) Achtsamkeit, Authentizität, Ehrlichkeit, Gewaltlosigkeit und Verbindlichkeit. Wir wollen uns daran erinnern, dass die Art, wie etwas gesagt wird, etwas über das Bewusstsein aussagt, aus dem heraus gesprochen wird.

Wichtiger als zu wissen ist es,  zuhören im Bemühen um Verständnis und konstruktive Weiterführung /Ergänzung des Gesagten. Nur so kann Neues entstehen.

In Achtung und Respekt vor der Schöpfung leben wir als Teil der Natur.

Zum Thema Lehrer und Führung

Wir erkennen die Fähigkeiten anderer an und wollen sie mit - einbringen. EvoArt soll Lehrern, Denkern, Rednern, Coaches, Forschern usw. aller Bereiche, die dem integral-evolutionären Gedanken nahe stehen, als Veranstaltungsort zur Verfügung stehen.

Angestrebt wird ein ’space’ in dem wir uns als Mensch unter Menschen sehen, unabhängig von Titel und Rang, in dem Wissen, das wir letztlich nicht voneinander getrennt sind.

Ein natürliches Gefüge kann entstehen, dass sich aus den Fähigkeiten der Einzelnen ergibt, und besonders auch von der Fähigkeit gespeist wird, wie jemand bewusster Ausdruck des Ganzen ist innerhalb seiner einzigartigen Individualität.

Wir werden uns hier der Verantwortung bewusst, die jeder für sich und für die die Gemeinschaft trägt. Voraussetzung dafür ist die Bereitschaft zur Selbstreflexion, Offenheit und Interesse für integrales Bewusstsein. Unser Wirken schlägt die Brücke zwischen Tradition und dem, was entstehen will.

Beziehung als spiritueller Weg

    


A        Außer dem Verliebt-Sein gibt es kaum eine Erfahrung, die sich so lebendig anfühlt, und zur gleichen Zeit so konfus ist und ‘als ob ich außerhalb meiner selbst stehe’.“  (Quote eines Schülers von John Delwood)Jahrhunderte von Ungleichgewicht zwischen Mann und Frau haben in der menschlichen Psyche tiefe Wunden hinterlassen. Innerlich erfahren wir sie als einen Bruch zwischen Herz und Verstand, denken und fühlen und äußerlich als den ewigen Kampf um Macht. 

          Welche neuen Wege können wir und hoffentlich viele von uns kollektiv finden, jenseits dieser Hoffnung auf ewiges Glück oder der überholten Verpflichtung einer Ehe?

          Wenn auftauchende Schwierigkeiten nicht mehr als unerwünschte Störung gesehen werden, sondern als ein Teil des ’spirituellen Pfades der Liebe’, kann Licht in die dunklen, die unbewussten Teile unseres Wesens dringen und bisher verborgene Ressourcen aktivieren. Sie erreichen uns als Geduld, Großzügigkeit, Herzlichkeit und Mut und geben uns einen tieferen Einblick darin, wer wir sind.
Diese Verwandlung hin zu mehr Sein statt Schein entwickelt sich so ähnlich wie die homeopathischer Medizin wirkt: zunächst verstärkt sie die subtilen Symptome, intensiviert sie und damit kann erst die Heilung im Körper beginnen.

          Wenn es schwierig wird in einer Beziehung, können wir damit herum kämpfen, an Wünschen und Phantasien festzuhalten, an schon überlebten Formeln, selbst wenn sie uns weder eine Richtung weisen noch mit der Realität übereinstimmen.
Oder wir können stattdessen lernen, die Schwierigkeiten als Chance zu nutzen – zum Erwachen, dazu, feinere menschliche Qualitäten, wie Bewusstsein, Mitgefühl, Humor, Weisheit und eine angstfreie Ausrichtung zur Wahrheit hin in unser Leben zu rufen. Wenn wir diesen Weg wählen, werden unsere Beziehungen zu dem Pfad, der die Beziehung zu uns selbst vertieft.

          Damit eine Beziehung farbenfroh gedeihen kann, müssen wir sie zunächst auf eine neue Art und Weise sehen – als eine Anreihung von Gelegenheiten, um menschlicher zu werden und all jene genannten Qualitäten zu entwickeln.

          Die essentiellen Fragen, die sich innerhalb einer echten Beziehung ergeben, können zunächst irritierend sein. Es ist lohnend, sie nicht beiseite zu schieben und sie stattdessen auf sich wirken zu lassen, ohne gleich mit einer Antwort aufzuwarten. Dieses ‘damit-Sein’ (mit der schwierigen Frage)stimuliert unsere kreativen Kräfte und damit umfassende Heilung. Das ‚ich weiß nicht’ zu würdigen, ist ein weiterer, entscheidender Schritt auf dem Weg der Liebe und kann uns helfen, neue Ressourcen zu erschließen. Natürlich bringt uns diese Unsicherheit obendrein auch noch in die beängstigende Lage, das Unbekannte konfrontieren zu müssen.
Liebesbeziehungen sind nun mal nicht sicher. Früher gab es nur keine LIEBESbeziehungen. Sie demaskieren uns und liefern uns dem Leben auf stirb und gedeih’ aus – einfach durch den Kontakt mit der uns fremden Seite, dem Anderen. Wir werden nicht sehr weit kommen, in keiner Beziehung, außer wenn wir uns trauen, das Unbekannte zu untersuchen, in uns selbst, als auch im anderen.
Wir haben gelernt, daran zu glauben, dass wir mit der einen großen Liebe, ewiges Glück und Sicherheit bekommen werden. Diese Überzeugung hat dazu geführt, dass wir annehmen, unsere Beziehungen entwickeln sich auf vorhersehbarer Art und Weise, ohne großartige Anstrengung und Aufmerksamkeit.
Wie mit dem Pauschalpaket der Urlaubsreise, versagen wir uns mit dieser Annahme aber die Freude, die dann aufkommt, wenn wir neue Entdeckungen machen. Dieser ‚erlernte’ Traum von Liebe trennt uns letztlich vom eigentlich ersehnten, wirklichen Weg der Liebe.
Unsere Beziehungen können sich in Richtung Schläfrigkeit oder zu mehr Erwachen hin bewegen. Es ist an uns, eine Wahl zu treffen. Wahl Nummer eins bedeutet die Beziehung als Stütze zu benutzen, eigene Unsicherheiten zu stopfen, uns zu beweisen, das wir wertvoll sind, akzeptabel, liebenswert etc.
Daran zweifelnd, dass wir grundsätzlich etwas taugen, suchen wir in dieser Form nach Genugtuung und Trost und verstärken damit Gewohnheitsmuster wie Furcht oder Selbstzweifel.
Die zweite Wahl treffen jene, die Intimität als einen spirituellen Weg sehen, dahin lebendiger zu werden und ihn dazu nutzen, das Beste in uns zu erwecken. Hier suchen wir nicht mehr nach einem Zuhause, sondern heißen eine Kraft willkommen, die uns ordentlich durchschütteln könnte und uns auf die Bereiche des Lebens aufmerksam macht, in denen wir den direkten Kontakt mit dem Leben vermeiden.

          Die praktische Übung auf dem spirituellen Weg der Liebe heißt: 24 h am Tag jede Schwierigkeit dazu nutzen, tiefer zu gehen, sich tiefer auf sich selbst einzulassen und auf das Mysterium des Lebens, auch auf den fast unerträglichen Schmerz, der vielleicht ausgelöst wurde.

(Liv A. Koll, inspiriert durch Journey of the Heart by John Delwood)

Sich öffnen oder doch lieber schützen?

In den Upanishaden heißt es: „Wo immer Liebe ist, dort ist auch Angst“.

Sich einem anderen zu öffnen, erzeugt immer auch Angst, wir stehen dem Unbekannten gegenüber, fühlen uns unsicher, wissen nicht, was als nächstes zu tun ist. Mich öffnen? Mich schützen? Ein bisschen vielleicht von jedem? Was wird mit mir passieren, wenn ich nicht an alten Strategien festhalte?

Diese Fragen bleiben bestehen, egal wie lange wir nun schon miteinander involviert sind.

Es ist tatsächlich so, dass je mehr wir uns jemandem öffnen, uns ganz dieser Person hingeben, da auch immer die mögliche Verwüstung lauert, die dem folgen könnte. Spätestens mit dem Tod müssen wir die Person doch eh loslassen…also was ist zu tun? Lieber nicht ganz so doll lieben? Vielleicht lieber abhauen und in Isolation leben? Keine dieser Antworten befriedigt wirklich - sie ziehen uns nur von diesem exquisiten Moment weg, in welchem wir uns so intensiv durchdrungen fühlen von unserer Liebe und unserer Verletzlichkeit, weil wir nicht wissen, wo das alles hinführen wird. Das macht uns wach und lebendig.

Sich jemandem zu öffnen, stellt immer unsere innere Balance auf die Probe und wühlt die Teile in uns auf, mit denen wir lange nicht in Kontakt waren. Wir können nur erfahren, wie es weitergehen kann, wenn wir uns trauen, diese beiden Seiten zu fühlen und anzuerkennen. Wir können lernen diesen Moment zu nutzen, in welchem wir gerade in ein Extrem fallen, *mich öffnen oder verschließen*, um aufzuwachen; zu sehen, wo wir stehen und eine neue Balance zu finden. Zum Beispiel: wenn mein Partner und ich uns plötzlich nicht mehr verbunden fühlen, können wir dieses Gefühl dazu nutzen, zu untersuchen, was zwischen uns vor sich geht und das kann uns helfen, uns wieder zu verbinden, oft auf viel erfüllendere Weise als vorher.

Liv A. Koll www.erste-onlineberatung.de/3.html.

eine Krise in Glück umwandeln

Es ist für mich immer wieder erstaunlich, was Menschen alles ertragen, nur damit sie Ihre eingefahrenen Gleise nicht verlassen müssen. Die Angst vor Veränderung scheint eine der größten zu sein und auch jene Angst, die dann aufkommt, wenn die eigentlich eh sehr wackelige Sicherheit auf dem Spiel steht. Und ich kann mich davon leider noch nicht einmal völlig distanzieren. Bei mir sehe ich dies natürlich weniger deutlich und vor allem gern, wie bei meinen Klienten. Denen rate ich, sich von einem “Energievampier” zu trennen, gleichzeitig habe ich solche nicht vollständig aus meinem Umfeld entfernt.                                                                                                                                                                                                                                                                                      Andere schleppen sich jeden Tag in ein Büro, dessen Umfeld energetisch vergiftet ist.  Es ist immer das gleiche Prinzip – bei den anderen sehen wir relativ klar, wo was falsch läuft, bei uns selber ist das nicht ganz so einfach. Allein schon deshalb tauschen sich auch Berater gern mal untereinander aus.                                                                                                                                                                                                                                                                                     Wer auch immer wir sein mögen,  wir alle haben unsere guten Gründe, warum wir in einer Situation verharren. Manche dieser guten Gründe bestehen aus blockierten oder erschwerten Lebensumständen, die wir uns in einem langen, meist unbewussten Prozess so geschaffen haben und die wir nicht von heut auf morgen einfach umpusten können. Viel hängt daran, unter anderem auch Angehörige. Genauso oft aber finde ich “nur”  eine bestimmte oder unbestimmte Angst - vor Veränderung, vor dem Unbekannten, Arbeitslosigkeit, Mangel, Einsamkeit und natürlich davor, es einfach nicht zu schaffen. Dahinter steht dann die Angst als Versager dazustehen und von den Menschen verachtet zu sein. Hier kommt der Nutzen sogenannter ‚Krisen’ herein, wie zum Beispiel eine Trennung, ein Verlust und das Scheitern eines Projekts.                                                                                                                                                                               Manchmal ist es genau so ein Hammer, der uns anschreit: “irgendetwas stimmt hier nicht…warum passiert mir das?”.  Krisen lassen uns Fragen stellen und nach Antworten suchen, indem sie den Druck erhöhen, etwas in uns zu verändern. Sie lassen uns Bequemlichkeit und Sicherheitsdenken in Frage stellen und haben daher einen echt evolutionären Charakter nach dem Motto: ändere Dich oder es ist aus!                                                                                                       Ein Prozess der uns zu uns selber und dem eigentlich Wichtigen im Leben führt. Wir denken über  unser Leben wieder intensiver nach, so dass es durch und durch geht und nicht nur Hirnakrobatik bleibt und werden uns über unsere Prioritäten klarer.                                                                                                                                                                                                                                                                              Von Menschen, die in ihrem Leben durchgreifende Veränderungen erlebt haben, höre ich oft: “Und dann bin ich schwer krank geworden.  Jetzt erst  erkenne ich, dass es das Beste war, was mir passieren konnte.” Oder:  “Und dann hat mich mein Liebester sitzen lassen und das war schmerzlich. Aber dadurch war ich gezwungen, mein Leben neu zu organisieren und darüber bin ich im Nachhinein sehr froh, denn ich habe meine Berufung gefunden.”                                                                                                                                                                                                                                                                          Eine Krise ist  meistens ein Weckruf, dem wir gut lauschen sollten und die einmalige Chance nutzen, die er bietet.  Diffuse psychosomatische Krankheiten wie Migräne, starke Stimmungsschwankungen, Traurigkeit, das Gefühl von Sinnlosigkeit und nervige Verspannungen haben wir als erste Boten bisher lieber ignoriert, leider … sie waren die netten Signale darüber, dass etwas in unserem Leben im Ungleichgewicht ist.Ihre Symptome wurden zwar bekämpft, aber das half nichts. Es bringt  natürlich keine bleibende Veränderung, an den Symptomen herumzudoktern. Das will uns die Krise ganz klar und unvermeidbar zeigen.  Wie wäre es, mit einem ganz neuen Ansatz, wenn Sie sich irgendwann einmal wieder einer Krise gegenübersehen?                                                                                                                         

Nehmen Sie sie freudig an, wie einen alten lang vermissten Freund, dessen Gabe es ist, Sie in das Mysterium des Lebens einzuführen. Möglicherweise verwirrt oder ängstigt sie dieses Mysterium auf Anhieb. Es ist aber ihr guter alter Freund, der es Ihnen anvertraut. Vertrauen auch Sie ihm. Er ist ein Gesandter in besonderem, kosmischem Auftrag.                                                                                                                                                                                                                     Ihre Krise hat eine Berechtigung und kann dazu führen etwas Neues, Besseres in Ihrem Leben zu bewirken. Lassen Sie es ein, springen Sie über den inneren Schweinehund, der auf die Bremse drückt.Wir begeleiten Sie durch die Krise. http://erste-onlineberatung.de/2.html 

Eine Nachricht vom Sirius

Man mag von ‘Nachrichten’ halten, was man will. Ich hielt bislang nicht viel davon, aber heute hat mich eine Nachricht tief berührt und ich habe beschlossen, sie ins Deutsche zu übersetzen.

Ihr erwartet immer noch, das sich die Finanzkrise irgendwie von allein wieder löst.

Es ist nicht ganz einfach, den Schaden wieder gut zu machen, den es weltweit ausgelöst hat.

Da werden Versuche unternommen, das alte System wieder einzusetzen, obwohl es keine Zukunft haben kann und nur große Veränderungen eine wirkliche Ordnung zurückbringen können.

Es gab noch nie eine Zeit wie diese, bei der der Einfluss der Menschen so stark ist.

Du/Sie spielen einen größere Rolle dabei, als Sie bemerken, indem Sie/Du sich, in welchem Lebensbereich auch immer, vorwärts bewegen, so dass sich ein Weg herausstellt, der ein Meilenstein auf dem Weg zum ‚Aufstieg’ ist. Es gibt viele Einflüsse derzeit, manche kommen von der Erde selbst und wir von der Galaktischen Förderation sind Teil davon - durch die Kooperation mit unseren Verbündeten. Diese wissen nicht unbedingt, dass das so stattfindet, aber da sie intuitiv sind und nach vorne gucken, ist es einfach für uns, sie auf einen Weg zu führen, der Möglichkeiten eröffnet, das neue Paradigma zu manifestieren.  

Jetzt, da der Wandel offensichtlicher wurde und der Weg nach vorne klarer, werden mehr und mehr Seelen offener und rezeptiver für die neuen Ideen, die sich uns präsentieren.

Die Menschen mögen Ihrer Natur gemäß Veränderungen nicht, aber sie sehen und verstehen immer mehr wie schwer die Zeiten auf ihnen drücken.

Es ist klar geworden, dass Ihr, außer wenn Ihr einen Quantensprung macht, einfach nur weiter in den Problemen herumwühlt, ohne sie jemals zu lösen.

Die Antworten sind bereits schon da und weitsichtige Leute warten schon regelrecht darauf, eine Chance zu bekommen, ihre Ideen umzusetzen. Und sie werden bekannt werden. Manchmal ist aber auch ihre persönliche Sicherheit durch jene gefährdet, die sich dem Wandel entgegensetzen.

Wie dem auch sei, wir wissen zu jeder Zeit, wo unsere Verbündeten sind und ob sie sich in Gefahr befinden. Wir können nicht gegen ihren Lebensplan angehen, aber viele sind dazu bestimmt unter den führenden Lichtern zu sein, sobald sie ihren Platz öffentlich machen, der zum Wachstum der Menschheit beiträgt.

Wir sehen energetische Bewegungen, die den Beginn der großen Veränderung vorantreiben und Du/Sie der/die bereits wach ist/sind, werden sie bemerken. Wir können allerdings nicht Mitten im Chaos zu Dir/Ihnen kommen, trotzdem wird unsere Arbeit mit Dir/Ihnen nicht aufhören. Wir sitzen über Eurer Erde und schauen in Euer Leben und wo immer sich Gruppen bilden, sind wir mit ihnen. Wir nutzen unseren Einfluss und versuchen sie dazu zu motivieren, Entscheidungen zu treffen, die Euch in der Zukunft wirklich nützen werden.

Diejenigen, die vom Licht kommen, werden weiterhin durch die dunklen Mächte getestet werden, indem sie in deren Machtbereich gezogen werden. Viele von Euch fühlen sich gefangen von Konventionen und darin, immer noch Loyalität den falschen Arbeitgebern gegenüber zeigen zu müssen. Aber dieser Zustand wird nicht länger anhalten, als es braucht, damit die Lektion gelernt ist. 

Fast überall sind Deine Aktionen durch negative Vibrationen gefärbt und Eure Aufgabe ist es, zwei Meistern gleichzeitig zu dienen bis Du/Sie aus dieser Verirrung aussteigen kannst. Seid Euch sicher, dass Ihr, wie immer, solche Kämpfe nicht allein aushaltet. Es wird für den Ausgang ganz maßstäblich sein, dass Ihr Eure Helfer rufen könnt, wenn der Druck zu groß wird. Wir hören Eure Hilferufe und können hilfreiche Zufälle arrangieren.

Bei jedem Ereignis sind Eure Führer immer zustelle – seid also ruhig und geratet nicht in Panik, wenn irgendeine Sache mal nicht gut für Dich/Sie läuft. Alles in Eurem leben passiert aus einem Grund und Ihr solltet herausfinden, was das genau für Dich/Sie bedeutet. Es gibt Zeiten, da kann man Euch dafür vergeben, dass Ihr glaubt, es gäbe keinen Rhythmus und Sinn in Euren Erfahrungen, aber sie bereichern alle Euren Erfahrungsschatz und führen zu spirituellem Wachstum. Wofür sonst wärst Du/Sie in die Dualität gefallen, wenn nicht, um über Konflikte zu lernen und die Opposition zweier ganz unterschiedlicher Energien? Die Schönheit daran ist, das Ihr den Grad gewählt habt, zu dem Ihr Euch mit den dunklen Mächten involvieren wollt, um die Erfahrung aus erster Hand zu machen, wie es ist, sie zu erfahren. Vielleicht tröstet es Dich nicht sofort, daran erinnert zu werden, das Du aus Licht bist, aber:  was auch immer passieren mag, immer wirst Du total erneuert und unbeschmutzt daraus zurückkehren.

Diejenigen, die das nicht tun, sind einfach Opfer ihrer eigenen Wahl, indem sie ihr wahres Selbst aus reinem Licht leugnen. Und auch die sind nicht allein, ihre Führer arbeiten daran, sie aus diesen dunklen Perioden herauszuziehen.

Wir sind in Bewunderung für Eure unglaubliche Kraft und spirituelle Stärke, die solche Erfahrungen erlaubt, die Eure Sinne einlullen und Euer Bewusstsein für Euren Lichtfunken. Unglücklicherweise habt Ihr viele Male glauben müssen, dass Ihr ein geringeres Wesen wärt, als Ihr es tatsächlich seid. Eure Würde und Euer Selbstwert wurden gebrochen, um Euch klein zu halten, damit ihr brav denen über Euch dient.

Wir haben Neuigkeiten für Euch…ihr seid Götter, die dabei sind, zu entstehen und das war schon immer so und wurde Euch vorenthalten. Ihr limitiert Euch durch Eure Glaubensmuster und sobald Ihr die Verantwortung dafür übernehmt, anstatt Euch auf andere zu verlassen, ist es, als hättet Ihr Licht angemacht.

Wir sagen zu Euch: Nehmt Euch die Kraft zurück, die zu Euch gehört, jetzt, da es soviel Unterstützung gibt, wie noch nie. Das ist, was ‚Aufstieg’ bedeutet. Und es ist egal, wer Du bist, jeder hat dieselbe Möglichkeit aufzusteigen. Die Mühe und die Bestimmtheit mag von Fall zu Fall unterschiedlich sein, das hängt davon ab, wo Du derzeit mit Deinem Bewusstsein bist. Aber jeder darf glücklich leben und sein Potential entfalten.

Kannst Du Dir vorstellen, wie es ist, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als eins zu erfahren und einen stillen Draht zu allen Lebewesen, zu allem Leben zu haben? Genau dort zu sein, wo Du willst -  nur durch Gedanken und all das zu erschaffen, was Du wünscht?

Ich bin SaLuSa vom Sirius und auch wir entwickeln uns ständig weiter. Wir erleben eine Fülle an Welten und an verschiedenen Wesen, die Sirius bewohnen. Das Leben ist wundervoll und aufregend über alle Maßen hinaus und das soll auch Deine Erfahrung sein, wenn Du zu einem Kosmischen Wesen wirst.

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Mit einfachen Wörtern einnehmende Dinge sagen

Warum eigentlich fällt es vielen Menschen so schwer, sich schriftlich auszudrücken? Gerade jene, die mit der freien Rede gut zurechtkommen, stocken beim ausdrücklichen Formulieren auf dem Papier.

Hier bedarf es nur eines kleinen Umdenkens.

1) Sprache richtet sich normalerweise direkt an die Ohren. Dementsprechend formulieren Sie, als ob Sie sich an die Ohren richten würden. Beim Schreiben hängt ‘nur’ ein Vermittler dazwischen.

Ich schreibe meistens zunächst alles herunter, was mir in den Sinn kommt, unzensiert und danach specke ich ab.  Alles Überflüssige kann weg. Sowohl formal – Füllwörter -, als auch inhaltlich. Am PC ist das kein Problem mehr.

Je einfacher Sie sich ausdrücken, umso verständlicher werden Ihre Texte, und umso eher werden sie auch zum lesen verleiten.

2) Die Faustregel des Wortpflasters könnte  lauten: kurze statt lange Worte. Wann immer Sie zwischen einem längeren und einem kürzeren Wort auswählen können, fällt die bessere Entscheidung auf das kürzere.

Längere Wörter schrecken ab, warnen Sie bereits optisch vor anstrengender Lesearbeit.

3)Können Sie auf ein vielsilbiges Wort beim besten Willen nicht verzichten, teilen Sie es lieber mit einem Bindestrich in zwei Teile. Beispiel: Retortenuntersuchung und Retorten-Untersuchung.

4)Eines der übelsten Dinge, die man der Sprache antun kann, ist es, nach komplizierten Wörtern zu suchen. Vielleicht klingen Ihnen die vielen einfachen Wörter irgendwie zu vulgär. Aber Aufbauscherei ist so, wie ein eine graue Maus mit einer Divenmaske herauszuputzen.

5)Benutzen Sie den Wortschatz, den Sie auch umgangssprachlich anwenden. Das ist genau der, den Sie  benutzen, wenn Sie sich mündlich oder schriftlich äußern.

Der passive Wortschatz hingegen, umfasst diejenigen Wörter, die Sie selbst nie benutzen, aber verstehen.

Wörter aus dem aktiven Wortschatz sind allgemeinverständlich – ein großer Vorteil. Ihr Nachteil ist: sie wirken oft zu abgenutzt, um noch großartige Wirkung zu erzielen. Deshalb ist es ratsam, beim Formulieren ca. 60% der Wörter aus dem aktiven Wortschatz zu wählen und die bildhafteren Ausdrücke aus dem passiven Wortschatz mit ca. 30 % in den Text einzubringen. Das erfrischt ihn. All zu weit entfernt vom Durchschnitts-Deutsch dürfen sie aber nicht liegen. Der Text findet sonst nur geringere Resonanz, als ihm vielleicht inhaltlich zukommen müsste.

6) Neben der Wortwahl zählt auch der Satzbau. Lange Sätze überzeugen, wenn sie eine durchsichtige Satzverbindung von beigeordneten, klaren Hauptsätzen aufweisen. Dann machen sie Lust auf mehr; wieso sollte man nur ein Bissen abbeißen und mit leerem Magen ausgehen?

Manche Sachverhalte sind aber auch derart verzwickt, dass sie nach langen Sätzen verlangen.

Ein weiterer Vorteil  längerer Sätze: mit ihnen lässt sich musizieren; sie taugen besser dazu, die rhythmischen Mittel  der Sprache auszuschöpfen – damit wird es möglich, den Leser akustisch zu verwöhnen und nicht nur seinen Verstand am Laufen zu halten.

Gute Argumente finden sich aber auch für kurze Sätze, sogar mehrere: sie sind gut verständlich, lassen sich schnell lesen und die LeserInnen haben das Gefühl, voranzukommen. Der Autor ordnet bei kurzen Sätzen seine Gedanken zwangsläufig.

Tut er das nicht, zeigen die kurzen Sätze schnell, dass er nichts zu sagen hat. Die meisten Menschen sprechen nicht in langen Sätzen, mit kurzen Sätzen lassen sie sich daher leichter fesseln.

Lange Sätzen bergen folgende Gefahren:

Der Leser könnte vor dem Punkt aufhören, oder aber, er schleppt sich bis zum Satzende hin und hat inzwischen den Satzanfang vergessen. In beiden Fällen bringt das Lesen keine Selbstbestätigung, die aber zum Weiterlesen dringend benötigt wird. Sie liefert sozusagen die Energie.

Die Hauptgefahr kurzer Sätze: Sie können den Sprachfluss abkapseln und die Form in den Vordergrund drängen. Wenn der Inhalt in den Hintergrund tritt,  wird’s leider schlechter. Negativbeispiele dazu finden Sie in deutschen Illustrierten.

7) Das Wort ‚nicht’ drückt Mangel aus: Unbewusst, manchmal auch bewusst, mag der Leser das nicht. Er möchte wissen, was ist, nicht was nicht ist. Wie klingt schon ‚Keine Sonne’, gegenüber ‚Wolken’.

8)Hilfreich und erbaulich kann es sein, sich das Foto eines Vertrauten auf dem Schreibtisch zu bewahren und ihn oder sie anzusprechen während sie texten. Das mag zwar zu peinlichen Situationen oder Gefühlen führen, ist aber ein altbewährtes Hausmittel.

So viel fürs erste.

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