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- 10.6.2009: Thema Wandel und Krise
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Archiv der Kategorie Wirtschaft
Thema Wandel und Krise
10.6.2009 von admin.
Jene, die von der Finanz- und Wirtschaftskrise noch nicht direkt betroffen sind, sind dennoch mit der Krise konfrontiert, zumindest über die News und Neuigkeiten, die immer schlechter ‚reinkommen’. Vielleicht auch über das Schicksal anderer Menschen oder es hat direkt im weiterläufigen Familienkreis schon eingeschlagen. Ungewissheit zieht sich über unser Denken wie ein Schleier. Es sieht einfach nicht gut aus. Manche Menschen ahnen aber, dass diese Ereignisse im Außen Spiegel innerer Prozesse sind, die unserer Sinneswahrnehmung nicht so leicht zugänglich sind. Diese inneren Prozesse sind Ursache und gleichzeitig immer noch Treibstoff für das, was scheinbar unversehens nun auch über die westliche Welt gekommen ist und die meisten von uns wie einen Schlag trifft. In Ostdeutschland, während DDR-Zeiten, wussten die meisten DDR Bürger zumindest, dass man ihnen etwas vormacht, das alles ‘irgendwie nicht stimmt’. Nun aber sind die ‚fetten Wessies’ dran zu erkennen, das man ihnen auch die falschen Werte und Ideen eingeimpft hat, von denen sie sich nun nur ganz schwer trennen können. Es tut weh. Schließlich haben wir über 50 Jahre daran geglaubt, wie toll es ist, Profit und Gewinn zu machen und zu konsumieren wie verrückt. Das schien Freiheit zu sein und man konnte sich behaupten. Ja, das Ego ist dabei stark geworden…was aber ist aus dem Gefühl für Gemeinschaft, Sicherheit und Menschenwürde geworden? Wer hat überhaupt noch Zeit, bei sich selbst zu sein und seinen Mitmenschen Zeit zu widmen? Die meisten rennen wie wild von durch die Gegend, sind immer nur ‚busy’ und am Geld verdienen. Wo ist der Zusammenhalt? Es gibt auch kaum noch Ehen, die halten. jeder ist vorrangig ein Ego, ein Einzelner unter vielen Vereinzelten – das ist der Eindruck vieler Menschen in unserer Zeit. Und wo ist überhaupt die Zukunft? Kaum jemand kann sich eine vorstellen. Wie es immer 2 Seiten einer Medaille gibt und immer zum Yin auch ein Yang gehört, sollten wir bei diesen Betrachtungen, Beschwerden und großen Fragen nicht aus den Augen verlieren, dass auch eine ungeheuere Chance in diesem Geschehen liegt.
Es ist an uns, die Chance so gut wie möglich als Einzelner und als Kollektiv zu nutzen. Aus der integralen Perspektive geschieht Entwicklung durch das Streben nach mehr Bewusstheit, symbolisch-esoterisch auch ‚das Licht’ genannt. Im Laufe unserer Menschheitsgeschichte haben unendlich viele dieser ‚Illusionen’ das ‚Licht der Bewusstheit’ getrübt. Und zwar als Gefühle und Gedanken, die derart sind, dass sie uns überzeugend vom Licht und der Wahrheit abschirmen. Jene Gedanken des Mehr-Haben-Wollens zum Beispiel und viele andere. Wenn im Laufe der Zeit Teile dieser Illusion aufgelöst werden, so sind diese Vorgänge auch mit einer gewissen Unordnung verbunden, mit einem ungewissen Chaos. Das Alte greift nicht mehr und das Neue ist noch nicht entstanden. Aus dieser Perspektive heraus, kann die sich entwickelnde, weltweite Krisensituation als ein Prozess gesehen werden, der der Beseitigung einiger und kollektiver Illusionen in unserem Denken und Handeln dient und uns in eine realere Welt zurückzuführen vermag, von der sich die Spaß- und Konsumgesellschaft so meilenweit entfernt hat. Aus der Ökonomie erinnern wir uns schwach daran, dass der Preis einer ‚Ware’ ihren Gebrauchswert und ihren Tauschwert widerspiegeln sollte. Letzterer entsteht durch Angebot und Nachfrage. Sein Maß ist die notwendige Arbeitszeit, die im Durchschnitt für die Herstellung eben dieser Ware aufgebracht werden muss. Wenn der Preis nicht mehr diese durchschnittliche Arbeitszeit widerspiegelt, werden irgendwann korrigierende Wirtschaftsprozesse einsetzen. Im Auf und Ab dieser zyklischen Prozesse und Preisentwicklungen werde der „eigentliche“ Preis erkennbar. Die Aktienbewertungen aber, die Rohölpreise, Hauseigentum usw.., sind überhaupt nicht mehr an der notwendigen Arbeitszeit ausgerichtet. Sie waren und sind fiktive Preise fehlgeleiteter Spekulationen, also die manifestierte Illusion. Millionen von Menschen leben im Internet in sogenannten Communities wie „Second Life“, die hundertprozentige Scheinwelten sind. Sie leben in selbstgeschaffenen, illusionären Verhältnissen und schreiben ihnen Realitätscharakter zu. Unsere reale Welt ist bereits eine illusionäre Welt, wie wir gesehen haben, und daher bezeichne ich hier die Internetwelten als Scheinwelten der 2ten Ebene. Schauen wir genau hin, sehen wir uns aus Scheinwelten der ersten Ebene in Scheinwelten der zweiten Ebene flüchten! Ein Davonkommen ist aber nicht durch die Erschaffung weiterer Illusionsebenen möglich, sondern nur durch ein kompromissloses Bemühen nach Wahrheit und Echtheit.
Dieses Bemühen beinhaltet meiner Meinung nach, ein willentliches Auflösen alle jener Illusionen in uns und in der Gesellschaft, die uns irgendwie zugänglich sind.
Liv A. Koll
>>>Workshops auf der wunderbaren Insel Ibiza: http://erste-onlineberatung.de/15.html
nächster Termin: 13.-17.7.09
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Finanzkrise: Die Chance für die Menschheit endlich eine neue Welt zu schaffen
9.5.2009 von admin.
Ein neues Geldwesen, in welchem der Mensch und nicht Profit/Objektkonsum im Vordergrund steht, und das die Natur und deren Ressourcen schätzt, kann Wohlstand und Lebensqualität für alle bringen.
Immer mehr Menschen wissen oder ahnen es zumindest, immer noch sehr wenige trauen sich darüber zu sprechen, die meisten drängen es ganz einfach beiseite.
Die Art und Weise, wie wir Menschen in unserer nach Profit strebenden Gesellschaft miteinander umgehen, hat zu immer mehr Gewalt, Machtausübung, Armut, Schulden und Umweltzerstörung geführt.
Die globale Wirtschaft und im Besonderen das Geldwesen arbeiten noch immer nach Prinzipien, die auf Ausbeutung und Weltherrschaft beruhen und sich komplett gegen die menschlichen Interessen richten. Bitte nehmen Sie sich die 2 Stunden Zeit und schauen Sie sich dieses Video an.
bitte in Ihren Browser kopieren: http://video.google.com/videoplay?docid=1352552668588051041
Sie werden vielleicht zum ersten Mal in Ihrem Leben verstehen, wie unser Zinseszinssystem funktioniert, warum jeder Guthabenzins auf der anderen Seite Verschuldung mit sich bringt. Es wird unverblümt gezeigt, dass unser Geld keinen realen Gegenwert hat und Inflation zwangsläufige Auswirkung dieses Wirtschaftsystems ist. Es ist so kalkuliert worden, das ein gewisser Prozentsatz an Kreditnehmern nicht zurückzahlen kann, in die Verschuldung fällt und man ihm damit auch noch seines restlichen Eigentums berauben kann.
Die weltweiten Wirtschaftsstrukturen sind mit einem Krebsgeschwür vergleichbar, das so lange wächst und wuchert, bis es mit samt seinem Wirt stirbt. Das Geldwesen wird von einigen Mächtigen beherrscht, die 40 Prozent des Geldes dieser Welt verdienen und die versuchen natürlich auch, mit allen Mittel diese Realität zu verschleiern. Der Otto Normalverbraucher, der sich noch einigermaßen sicher fühlt in seinem Job und um seinen Arbeitsplatz bangt, lässt sich sogar gern und freiwillig veräppeln.
Die Finanzkrise ist vielleicht die größte Chance der Menschheit. Dieses, das herrschende Geldsystem, das wenigen Mächtigen dient und die Masse versklavt, wie es noch nie zuvor möglich war, steht unseren Interessen auf Freiheit, geistiger Entwicklung und größtmöglicher Entfaltung unseres Potentials entgegen.
Wir müssen jetzt alle an einem Strang ziehen, um eine neue Welt zu schaffen, die uns entspricht und die lebenswert ist. Wir brauchen ein neues Finanzsystem, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt, gemäß einer natürlichen Ökonomie funktioniert und weltweit die Lebensbedingungen für alle verbessert. Die Technologie dafür ist bereits da und wird von den Profitinteressen der Global Player geblockt.
Schauen Sie sich bitte auch diese Alternativen zum bestehen System an: (wieder in den Browser kopieren – mit www. davor)
neudeutschland.net
engelgeld.de
ganzheitlichewege.net
- Die Natur existiert schon viel länger als der Mensch. Ganz ohne menschliches Finanzsystem funktioniert sie so gut, dass sie sogar den Menschen hervorgebracht hat.
- Die Natur kennt keine Schöpfung durch Schulden, sie schöpft durch das Leben für das Leben.
- Deshalb braucht sie keine Steuern, um die Infrastruktur für alle Lebewesen zur Verfügung zu stellen.
- In Freiheit lebt jedes Lebewesen seinem Wesen entsprechend. Offenbar stellt die Natur keine Bedingungen.
- Zur Arbeit gezwungen werden Tiere erst in menschlicher Gefangenschaft.
- Keine Pflanze und kein Tier kämpft für ein Recht auf Arbeit.
- Der Natur gelingt ein Kunststück, von dem die Ökonomen träumen: Ewiges Wachstum auf begrenztem Raum. Dieses ewige Wachstum, dieses ewige Werden ist allerdings mit dem ewigen Vergehen verbunden. Wir nennen das den Kreislauf von Werden und Vergehen.
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